Schluss mit dem Linkgeiz! 5 Gute Gründe, dofollow-Links zu setzen
Habe heute wieder eine besonders krasse Form urdeutschen Linkgeizes gesehen. Da linkt mich eine Seite an, direkt aus dem Content, super themenrelevant und ein wirklich “ehrlich” gemeinter Link von der Webseite. Aber was ist das? Nofollow?
Ich setze mich mit dem Webmaster in Verbindung. Er erzählt mir, seine Werbeagentur habe ihm gesagt, er dürfe nie aus seiner Seite rauslinken weil das schlecht für den PageRank sei. Und falls doch, dann immer mit Nofollow. Oh mein Gott. Diese Einstellung scheint wohl zur Zeit omnispräsent in gewissen Teilen (…) der SEO-Szene zu sein.
Darum hier mein klares Statement: Ja, wenn man auf andere Quellen nach außen verlinkt “verliert” man PageRank.
Aber jetzt mal ehrlich: PageRank verlieren - so what?? Ich kümmere mich schon lange nicht mehr essenziell und ausschließlich um den PageRank einer Seite wenn ich deren Qualität beurteile. Da bevorzuge ich die US-Denke: Wenn mir eine Seite gefällt oder ich sie aus dem Content aus ergreifen will, linke ich darauf. Punkt. Ohne Linktauschanfrage oder sonstigem Kram.
PageRank ist doch nichts anderes als ein Spiegel eurer gesamten Linkpopularität (also Qualität und Quantität). Natürlich ranken Seiten mit hohem PR oft gut, aber auch nur weil sie eine hohe Linkpopularität haben und als Folge dessen einen hohen PR-Balken.
Darum hier meine 5 besten Gründe, warum man in Artikeln rauslinken sollte (und zwar dofollow..):
- Wer zusätzlich zu einem informativen Artikel noch auf viele wertvolle, weiterführende Quellen rauslinkt, bekommt bei Google einen “Hub”-Status. Dadurch signalisiert ihr Google, dass ihr nicht nur wertvolles Wissen zu einem bestimmten Themen bereithaltet, sondern noch jede Menge nützliche weiterführende Web-Ressorcen zu diesem Thema gesammelt habt. Und dadurch bekommt ihr (nach meinen eigenen Erfahrungen) ein geiles Plus im Ranking dieser Seite.
- Oft linken die angelinkten Webseiten freiwillig wieder zu euch zurück (ja ich weiß, reziproke Verlinkung ist suboptimal..) oder von einem anderen Projekt themenrelevant auf euch. Ohne dass ihr den Webmaster explizit kontaktieren müsst. (Voraussetzung: Der angelinkte Webmaster ist eben auch SEO und erkennt den Link in seinem Backlinkchecker-Programm)
- Mit Linkgeiz macht ihr euch in der SEO-Szene unbeliebt...
- Exzessives setzen von “nofollow”-Tags könnte Google als Indikator nehmen, dass hier ein Profi-SEO am Werk sein muss.. wollt ihr das Google wirklich offenbaren? Ich finde, richtig gute SEO-Arbeit darf nie “perfekt” aussehen. Sie muss vielmehr so natürlich aussehen, dass man gar nicht merkt, dass da ein SEO seine Finger mit im Spiel hatte.
- Könnt ihr euch noch an die guten alten Zeiten erinnern, als das Internet noch ohne Google war und noch jeder lustig jeden angelinkt hatte, den er nützlich und gut fand? Dort hat wirklich jede einigermaßen nützliche Webseite mindestens einen Link nach außen gesetzt. Und wenn es nur ein “Lest auch die Webseite von meinem Nachbarn Edgar”-Link war. Könnte es nicht rein theoretisch möglich sein, dass Google daher eure Seite etwas kritischer betrachtet, wenn ihr überhaupt gar keinen ausgehenden Link auf eurem kompletten Webprojekt habt? Also, nur mal zum nachdenken..
Fazit: Wenn ihr eine Webseite gut findet und sie in das Themenumfeld eurer Nische passt, dann linkt sie an. Ganz einfach. ![]()











July 3rd, 2008 at 9:35 pm
Danke, dein Artikel ist heutzutage nötiger denn je. Noch zwei Anmerkungen:

1. Man “verliert” nicht wirklich PageRank, sondern die interne Vererbung von jener Unterseite aus wird ein bisserl schwächer. Allerdings dürfte da ein einziger ausgehender Link nicht wirklich spürbar sein. Und wer schaut schon wirklich auf den PR außer Hobby-SEO’s
2. Was du unter Punkt 1 gesagt hast, ist absolut gravierend. Ausgehende Links stärken eine Seite! (sofern es nicht zu viele lieblos gesetzte Links sind). Und toppt den nicht wirklich spürbaren Verlust an PageRank.
3. Man macht sich nicht nur in der SEO Szene unbeliebt
July 3rd, 2008 at 9:49 pm
Hey Frank, danke für deinen Kommentar!
Natürlich hast du recht. Ausgehende Links senken klar nicht den PR-Wert einer Seite, habe mich da etwas undeutlich ausgedrückt. Der PR-Wert einer Seite bleibt natürlich, auch wenn man auf 10000 Seiten rauslinkt.
Punkt ist einfach, dass der interne TrustFlow natürlich einen Tick schlechter funktioniert, wenn ein ausgehender Link auf eine andere Seite etwas vom PR-Linkjuice “wegnimmt”. Klar, das ist so.
Aber wenn man dagegen die Vorteile des Linkens sieht (bei guten Links besseres Ranking.. woow!!), dann kannst du glaube ich schnell merken, worauf ich hinauswill :)..
July 4th, 2008 at 3:29 am
Danke das endlich mal einer wieder dieses Thema angesprochen hat denn in letzter Zeit haben sich einige große Blogs auf nofollow zurück gezogen und gerade bei privaten blogs verstehe ich den Grund nicht da ja immer beteuert wird das diese nicht komerziell seien!
Naja aber wenn man dann solche Blog beim verlinken auf nofollow setzt sind diese die ersten die Schreien
July 4th, 2008 at 2:08 pm
Jetzt haust die Beiträge aber nur so raus ;)!
Wie die anderen schon sagten, musste das mal wieder geschrieben werden… besonders gut gefällt mir “urdeutscher Linkgeiz” ;).
Klasse Beitrag!
July 4th, 2008 at 3:12 pm
Schön, dass ihr auch mit dabei seid @Maddin + @inetstyle =)!
@inetstyle: Du sagst es, und darum hatte ich auch ganz bewusst die Worte “urdeutscher Linkgeiz” gewählt: Weil das meiner Meinung nach ein Abfallprodukt typisch deutscher Denkweise ist. Immer nur nehmen, nehmen, nehmen. Aber selbst etwas abgeben? Da werden viele Deutsche plötzlich knickrig..
Beispiel1:
Ich war schon auf einigen SEO-Stammtischen. Die meisten Leute dort sind echt super drauf usw., aber hin und wieder sieht man mal wieder welche die “mit Zettel und Stift” dort erscheinen, die ganze Zeit schweigen und nur zuhören und sich alle besprochenen Tipps vom Stammtisch mit aufnotieren.
Aber selbst auch mal einen kleinen Tipp zum Wohle der Gemeinschaft in die Runde werfen? Ist bei dieser Gattung Fehlanzeige..
Beispiel2:
Bin ja viel im Bereich Mode im Netz unterwegs. Habe letztens einen typen kennengelernt, der war mir eigentlich sympatisch. Hatte keine Ahnung von SEO, ist aber auch nicht schlimm finde ich. Dann hab ich mich mit ihm hingesetzt und hab ihm eine SEO-Einführung gegeben und ihm alles erklärt wie alles funktioniert und wie ich seine Seite optimieren würde.
Warum ich das tue? Weil ich dachte, naja ich tu ihm jetzt mal was gutes und er kommt mir dann sicher auch mal entgegen. Eine Hand wäscht die andere. Und was war?
Als ich ihn mal um eine Kleinigkeit gebeten hatte, hat er sich plötzlich nicht mehr bei mir gemeldet… immer nur nehmen, nehmen, nehmen. Echt traurig, so eine Einstellung.
Aber zum Glück haben diese Einstellung ja nicht alle Deutschen. Also bitte nicht verallgemeinern
July 4th, 2008 at 7:23 pm
[...] Fabians SEO-Blog - Tagebuch eines SEO-Süchtigen ← Schluss mit dem Linkgeiz! 5 Gute Gründe, dofollow-Links zu setzen [...]
July 6th, 2008 at 11:53 am
[...] Gebt auch ruhig mal einen Link raus, vor allem, wenn er themenrelevant ist. Schaden kann das sicherlich nicht - im Gegenteil. [...]
July 6th, 2008 at 8:45 pm
Hey Hannes, thx für deinen Pingback!
Ja genau der Meinung bin ich auch.
Ich würde sogar noch vielmehr sagen: Wer sein PR-Sculpting zu perfektionistisch umsetzt, läuft Gefahr in eine Overoptimization Penalty zu kommen.
Richtig gutes SEO sieht so natürlich aus, dass nicht mal ein manueller Prüfer mehr sehen kann, dass da ein SEO am Werk war. Und das gilt auch für die ausgehenden Links: Wenn ich das “ganz normale Maß” an outgoing Links setze, sieht meine Seite weiterhin “natürlich” aus.
Ganz im Gegensatz zu perfektionistisch gehaltenen, wie ein deutscher Kleingarten akribisch gepflegten PR-Sculpting Modellen (ich will jetzt kein Beispiel nennen, aber ihr könnt euch sicher denken wovon ich spreche..
). Solche Modelle mit perfektem PR-Fluss sehen für eine Suchmaschine meiner Meinung nach auf kurz oder lang “unnatürlich” aus, eben weil sie zu perfekt sind. Eben darum merkt dann Google, dass dort wohl ein Profi-SEO am Werk gewesen sein muss.
Natürlich noch nicht heute und morgen, aber ich spreche vom Google-Algo in 1-2 Jahren…
July 8th, 2008 at 1:14 pm
Hallo, zu dem Punkt:
Darum hier mein klares Statement: Ja, wenn man auf andere Quellen nach außen verlinkt “verliert” man PageRank.
Also PageRank ist kein “Staffellauf-Stab”, den man weitergibt und selbst nix mehr hat. Nein! PageRank ist eher ein Virus, den man weitergibt und selbst behält. Links nach außen sind wichtig und können auch das Ranking verbessern. Es ist doch klar, wenn ich auf eine gute Webseite verlinke, daß die Algorithmen das erkennen und für gut befinden. Quasi das Gegenteil von “Bad Neighborhood”!!! Deshalb weiter arbeiten und anständig verlinken. Eine Angewohnheit von mir ist es, eine eigene HTML zu schreiben von der ich neu auf einen neuen Partner verlinke. Bringt meinem Tauschpartner in der Regel mehr und ich habe mehr Content.
Viele Grüße
Torben
July 8th, 2008 at 9:19 pm
Hallo Torben, schön, dich hier als Leser begrüßen zu dürfen!
Nein, PageRank ist sicher kein Staffellauf-Stab, und so hab ich das auch nie gemeint. Habe mich im Artikel vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt, siehe Kommentar #8.
Okay, vielleicht sollte ich zum Thema “PageRank” ein wenig mehr ausholen, um dir meine Meinung besser zu vermitteln:
PageRank wurde früher entwickelt, um die Qualität einer Webseite zu messen. (So weit ich weiß) Bis heute hat darauf die Uni Stanford die Patente angemeldet und Google muss dafür sogar Lizenzgebühren zahlen.
Der Sinn von PageRank ist: Eine Kopie der in Akademikerkreisen gebräuchlichen Zitierungs- und Weiterempfehlungssystematik ins Web zu übertragen.
Wenn in einer wichtigen wissenschaftlich relevanten Arbeit ein Prof oder eine andere Arbeit zitiert oder als Quelle angegeben wird, dann ist das ein Zeichen von hoher Qualität der zitierten Arbeit und ein “großes Lob” an den Herausgeber.
Diese Denkweise wurde auf das Web heruntergebrochen: Je mehr bzw. je bessere Web-Seiten auf meine eigene zeigen, desto relevanter und vertrauenswürdiger scheine ich zu sein. Dazu war ursprünglich auch der PR-Balken gedacht: Um dem User einen Anhaltspunkt zu geben, wie vertrauenswürdig eine Webseite in etwa ist.
Klar, heute benutzen den PR-Balken fast ausschließlich SEOs. Und schon wird gemunkelt, den PR-Balken abzuschalten, weil man hier Google preisgibt: “Ich bin ein SEO”. Schade, eigentlich war der PR-Balken ja eine recht nützliche Erfindung.
Aber wie bei allen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wird auch die PR-Kennzahl aussageloser, je mehr man sie “tweakt”. Und irgendwann habe ich dann nur noch einen aussagelosen PR-Balken (besser: “Potenzbalken”) vor mir, der von SEOs getweaked wurde bis ins Ultimo.
Statistisch gesehen ist PR also die Wahrscheinlichkeit, dass ich als Websurfer mit X Klicks genau auf dieser einen Seite (nicht Domain) lande.
Nichts desto trotz spiegelt der PR (wie oben schon erwähnt) einfach nur meine Linkpopularity (kurz: Linkpop) wieder (also: Eine Kombination aus Linkquanität und Linkqualität der eingehenden Links).
;) und alle User mit Google Toolbar schön brav an Google rückmelden, wie lange sie auf deiner Seite waren) ein relevanter Einflussfaktor für das Ranking einer Seite bleiben.
Und Linkpopularität wird wohl auch noch in 5 Jahren ( nachdem 99 % der Websites Analytics einsetzen
Doch auch zwischen “Linkpopularität” und “PageRank-Balken” hat sich in letzter Zeit (dank zahlreicher “tweakender” SEOs) eine Kluft aufgebaut. Ich kann eine PR7-Seite haben, und trotzdem aus dem Index gekickt sein (siehe den Uralt-Webkatalog “Retort”, jetzt wohl als Honeypod von Google instrumentalisiert ;).. oder war es doch nur ein Hijack? ).
Ich kann genauso eine PR-Starke Seite besitzen, aber einfach meine Linklove verloren haben (siehe Google Programm zum Aufspüren gekaufter Links, böse 301-Spielchen und wie Google sie mit immer neuen Algos aufspüren kann etc.).
Wobei die einfachste Form des Linklove-Verlustes ist wohl, wenn ich in Google (intern) schon keinen PR mehr habe, aber die Kuh erst beim nächsten PR-Update aus dem Sack gelassen wird.
Wo wir auch wieder beim Thema wären: Intern hat Google natürlich einen viel genaueren und aktuelleren PR-Wert als nach außen hin offensichtlich. Man munkelt sogar, dass es einen themenaffinen PR in den USA geben soll. Ich habe also z.B. offiziell nach außen einen PR 1, ranke aber für genau meine Nische top.
Warum? Weil ich einen themenaffinen PR habe, und der liegt bei meiner Nische vielleicht bei 5 (weil es nicht viele weitere Seiten aus meiner Nische gibt, und alle linken auf mich.. darum der themenaffine PR 5), während “extern” natürlich nur PR 2 wegen nicht vieler und nicht starker Links. Dieses Gerücht würde auch erklären, warum sich so viele US-SEOs schon lange nicht mehr wirklich um den PR-Balken kümmern.
Torben, ich hoffe, meine Antwort konnte dir meine Sicht der Dinge und meine Meinung über PR etwas näher bringen.
Wer sich näher für das Thema “PageRank” interessiert, empfehle ich einen Blick auf den Blog “Website-Boosting” von meinem Prof.
July 9th, 2008 at 2:03 am
Ich bin ja mal froh, dass endlich jemand von dem schlechten Sprachgebrauch wegrückt und statt >> No-NoFollow <> Dofollow << verwendet. Du kannst Dir vorstellen, wie verwundert ich war, dass die Domain für dofollow.de im seolastigem Raum Deutschland vor kurzer Zeit noch frei war, gut für mich so hatte ich Raum für einen neuen Blog der sich mit deiner Thematik beschäftigt.
Übrigens, ein super Artikel!
Gruss
der DoFollowBlogger
July 10th, 2008 at 11:38 am
Hallo DoFollow-Blogger,
schön dass du meinen Blog liest :)!
Ist richtig, “No-Nofollow” ist die momentan wohl noch gebräuchlichste Variante zum Topic. Denke aber, das wird sich schnell in “DoFollow” ändern, wobei du dann wieder mit deinem Blog losstarten kannst bzw. Gelegenheit hierfür hast.
Tipp: Mach doch mal einen kleinen Button “Netz gegen Nofollow - ich bin dabei!”. Den können dann die Blogger (mit Backlink auf dofollow.de) in deren Blog einbinden - als Zeichen gegen den Linkgeiz.
Wäre das nicht ein toller LInkbait ;)? Sind zwar dann alles Bilder-Links aus Blogrolls, aber hey… immerhin Links von SEO-Blogs
July 11th, 2008 at 12:14 am
[...] mein Linkgeiz Artikel wäre schon längst fällig gewesen. Beim Lesen des Beitrags Schluss mit dem Linkgeiz! wurde mir das wieder schmerzhaft in Erinnerung gerufen. Dann wird es mir klar, der Linkgeiz ist [...]
July 11th, 2008 at 9:22 am
seh ich ganauso wie du.
July 11th, 2008 at 1:49 pm
[...] Schluß mit dem Linkgeiz! 5 gute Gründe dofollow - Links zu setzen [...]
July 11th, 2008 at 4:03 pm
Super Post! Bin ganz Deiner Meinung!
Danke, für den Link
July 11th, 2008 at 4:26 pm
Danke für den hervorragenden Artikel! Ich gib dir vollkommen Recht: Links aus Artikeln sollten grundsätzlich Follow-Links sein; wenn ich eine Seite so gut finde, dass ich sie verlinke, dann soll derjenige auch in Form von “Linkjuice” etwas davon abbekommen.
Ausnahme für mich: Wikipedia; seitdem das frei Lexikon externe Links entwertet, mach ich für die genau das das selbe … und auch für die Kommentare im Blog muss ich leider nofollow verwenden, da mir die vielen Meldungen von Herrn “Versicherungsvergleich” mittlerweile auf den Keks gehen …
July 11th, 2008 at 11:16 pm
Ich sag’s auch, endlich hat das mal einer angesprochen. Dann kann ich jetzt mit ruhigem Gewissen meine Favoriten, die ich so in den Jahren angesammelt habe, mal sortieren und veröffentlichen. Habe mich schon gewundert, wo bei anderen der Link “Links” ist. Ok versprochen. Ende zu September müßte ich’s geschafft haben. Freu mich jetzt schon auf das wiedersehen längst vergessener, aber mal glieber Internetseiten.
July 13th, 2008 at 2:00 pm
hi..bin heute zum ersten mal auf eine blog gestossen und habe mir gleich ein paar post reingezogen, was eigentlich nicht oft vorkommt. aber du schreibst wirklich sehr gut und spannend, du hast in mir auf jedenfall einen neuen lesen
mach weiter so.
ps: schluss mit linkgeiz…ich hasse das
July 14th, 2008 at 8:50 pm
[...] Normalsterblichen und SEOs. Dazu gibt es unter Bloggern auch schon einige laute Stimmen, die den Linkgeiz in der deutschen Blogosphäre kritisieren und zum Umdenken bewegen [...]
July 15th, 2008 at 2:46 am
Schöner Post!
Und die Kommentare hätten ja fast schon wieder nen eigenen Beitrag verdient.
July 15th, 2008 at 6:55 pm
[...] das Internet wünsche ich mir: Das Ende des Linkgeizes. Vor kurzem schrieb Fabian Drescher einen prima Post zu diesem Thema. Wirklich lesenswert. Außerem Websites von hoher [...]
July 16th, 2008 at 11:57 am
Endlich sagt es einer Mal! Ich hatte mal in der Vergangenheit bei meiner Seite bei einigen ausgehenden Links zum testen NOFOLLOW eingebaut, da ich von den Seitenbetreibern keinen Backlink erhielt oder erwarten konnte. Die Folge war ein spürbares abrutschen bei den meisten bereits gut gerankten Suchbegriffen der Seite! Nach dem ich NOFOLLOW wieder entfernt hatte, hat sich das Ranking wieder verbessert! Die ausgehenden Links waren alle relevant zum Thema - Da wirkte sich wohl dieser mutmaßliche Themenhub aus?!
July 16th, 2008 at 4:44 pm
Sehr guter Beitrag!
Besonders zu Punkt 5 muss ich zustimmen…damals war es eben noch richtiges “surfen im web”…von einer Seite zur nächsten.
Absolut lächerlich nichts vom Pagerank abgeben zu wollen mit nofollow, jedenfalls wenn man themenrelavant verlinkt und damit selbst “zugibt” dass die verlinkte Seite zum Thema passt und dem Leser hilfreich sein kann…wieso dann mit follow geizen?!?!?
July 16th, 2008 at 10:28 pm
Hey, Super Blog, Super Beitrag, bin heute zum ersten mal hier und werde einfach nicht mehr weg gehn
Direkt in meine Blogrolls… Danke und weiter so!
July 17th, 2008 at 12:44 am
Hey @Sefi @Nina @Herbert @Martin @Internet4you @Patsche @Bernd @Sascha @Yannick, schön dass euch mein Post gefallen hat!
Habe gerade krasserweise entdeckt, dass Google selbst mit Links herumgeizt.
Seht selbst: http://www.google.com/onlinechallenge/2008winners.html >> die outgoing Links auf die Gewinner-Shops sind alle auf Nofollow gesetzt.
Naja, die werden schon ihre Gründe fürs Nofollowen haben, wahrscheinlich wollen sie die Gewinner nicht nochmal extra mit einem Link belohnen bzw. haben die Shops ja nicht aus einer Empfehlung heraus, sondern aus anderen Gründen angelinkt.
Trotzdem ist das eigenartig: Google benutzt sein eigens als Spam-Bremse entwickeltes Tool, um ausgehende Links zu entwerten. Obwohl doch diese Links “redaktionell geprüft” sind.
@Bernd: Gut dass dein Experiment mit “Nofollow” in die Hose gegangen ist, willkommen auf der weißen Seite der Macht. Willkommen in der Anti-Linkgeiz-Fraktion
@Nina: Danke für deine Erwähnung
P.S.: Ja, ihr habt richtig gelesen.. auf der Google Seite steh ich auch mit drauf :).. nähere Infos zu unserem Sieg später hier..
July 17th, 2008 at 10:46 pm
Endlich mal jemand, der es auf den Punkt bringt. Ich habe meine Hersteller schon immer verlinkt, damit der Kunde sich weiter informieren kann. Aber nicht nur der Linkgeiz ist geil geworden, sondern auch der Helfer Geiz. hat man sich vor 5 Jahren SEO technisch noch geholfen, so schaffen es heute es nur noch ganz wenige, mal einen Tip weiter zu geben. Das man seinen Mitbewerbern nicht gerade die Tips an die Hand gibt, ist einzusehen. Aber warum helfen sich nicht Themenfremde Menschen wie früher in Sachen SEO.
July 21st, 2008 at 3:10 pm
Dieser Linkgeiz. Um hier auch mal was über euer Nachbarland die Schweiz zu sagen. Hier sind die Leute auch nicht linkwilliger. Es ist ein hartes Brot links zu bekommen. Apropos Themen fremde Menschen beim verlinken helfen. Wieso nicht auch Themen gleiche, dafür Länderübergreifend?
July 21st, 2008 at 10:51 pm
Ich finde dass diese ganze Debatte um follow/nofollow total überbewertet wird. Das Internet besteht doch zu 90% aus follow links und diesen ganzen Seiten hat es doch auch nicht geschadet. Google würde sich ja damit auch massig selber schaden, wenn sie die Masse dazu bringen würde nur noch nofollow zu setzen. Dann könnten sie die ganze Bewerterei auch gleich abschaffen. Es wird da wohl nur sehr kleine Auswirkungen bei normalen Homepages geben und nur bei Leuten die wirklich massig schlechte Seiten verlinken (Linkverkäufe) wirklich betreffen. Bei uns ist auch alles auf follow geschaltet und wir haben damit bis jetzt noch keine Probleme. Sollte der Spam irgendwann einmal zu stark werden, kann man ja immer noch andere Methoden dagegen auffahren, aber im moment sehe ich es einfach nur als Schädlich für die Seite an, da man dadurch ja weniger Besucher/Kommentare erhällt.
July 22nd, 2008 at 8:13 pm
[...] sollte, ganz im Sinne des Open Source eben. Für gute Beiträge eine Stimme abgeben, wieder mehr dofollow Backlinks zulassen und das ganze SEO-Ding mal nicht so verkrampft zu sehen. Ihr werdet sehen dann [...]
July 24th, 2008 at 11:23 pm
Schöner Artikel. Brachte mir inklusive der Kommentare einiges an Erleuchtung.
July 26th, 2008 at 1:12 pm
[...] oder andere Blog-Betreiber mit seinen Kommentar-Links künftig immer vorsichtiger umgehen wird. Nofollow-Einsatz Case by Case - oder nur für Trackback-Backlinks? Eine Frage, die sich unweigerlich stellt und den [...]
July 28th, 2008 at 12:52 pm
[...] Blogs und selbst Kommentare darf man immer weniger abgeben. Dieser Blog wird bis auf weiteres auf DoFollow stehenbleiben und ich hoffe, dass einige folgen [...]
July 28th, 2008 at 1:15 pm
Links sollte man durch gute Arbeit bekommen und das Ganze dann am besten ohne dass man darum betteln muß.
DoFollow halte ich für selbstverständlich und sollte zum Standard werden.
July 29th, 2008 at 9:59 pm
Du sprichst es aus. Es scheint immer mehr zur Modeerscheinung zu werden niemandem etwas zu gönnen…
August 7th, 2008 at 12:01 am
[...] Rahmen des SEO-Geistes und der allgemeinen Link-Geiz-Kritik, habe ich heute offiziell die “SH-Link-Offensive” gestartet, indem ich die [...]
August 8th, 2008 at 10:55 am
Wie wäre es wenn man gewisse Links besonders wertvoll macht durch das kürzel rel=”dofollow” ?
September 13th, 2008 at 8:20 am
Wieviele ausgehende (externe) Links sollte man pro Seite max. setzen?
September 14th, 2008 at 10:05 pm
Also, in einem Buch habe ich mal gelesen das 10-15 externe Links pro Seite mehr als genug sind.
September 20th, 2008 at 11:33 pm
Endlich mal eine vernünftige Meinung dazu!
*thumbs up*
September 21st, 2008 at 8:27 pm
[...] auf gute, weiterführende Seiten ein positiver Ranking-Faktor sein können (Stichwort Link Hub). Fünf gute Gründe für Dofollow-Links nennt zum Beispiel Fabian [...]
September 29th, 2008 at 1:14 pm
Freut mich, dass es Blogger gibt, die die gleiche Denkweise an den Tag legen. Ich habe in meinem neuen Blog einen extra Beitrag geschrieben “Bei mir gibts nur dofollow” und die Resounance an Kommentaren ist super, dabei gibt es auch, wie bereits erwähnt, Webmaster die gerne freiwillig zurückverlinken.
October 1st, 2008 at 9:47 pm
… Hm, hast mich überzeugt, auch wenn es an sich nichts zu überzeugen gab, da ich bisher noch nie aktiv ein rel=”nofollwo” kodiert habe. Und schon gar nicht mit Absicht.
Aber in meinem Blog ist zum Beispiel noch die Standart-Einstellung von WP drin, dass alle Kommentare derartig “entwertet” werden.
Ich werde mal gleich die Stelle im Wordpress Code suchen und die Kommentarfunktion “befreien”. Die Masse an Kommentaren hier, hat mir wirklich die Augen geöffnet
October 3rd, 2008 at 2:46 pm
[...] oben zitierte Satz stammt aus dem Beitrag Schluss mit dem Linkgeiz… und wird von mir absolut bestätigt. Wenn hier jemand verlinkt wird so möchte ich im Normalfall [...]
October 6th, 2008 at 1:56 pm
[...] Fabians SEO-Blog: Schluss mit dem Linkgeiz [...]
October 6th, 2008 at 7:59 pm
Seh ich ganauso! Super Beitrag!
October 6th, 2008 at 10:11 pm
Ich habe auch schon gute erfahrungen gemacht mit 30 Links pro Seite. Keiner weiss im Endeffekt genau wieviele Links man maximal haben darf pro Seite.
October 13th, 2008 at 4:29 pm
Bin zum ersten Mal auf Deinem Blog und finde besonders diesen Artikel sehr interessant. Mal sehen ob sie in der nächsten Zeit was verändert in Bezug auf den Linkgeiz vieler Webmaster. Ich werde sicher noch öfters hier vorbei schauen
October 16th, 2008 at 4:38 pm
[...] die Absicht von Onlineshops und das ist Geld machen. Da in Deutschland immer noch absoluter Linkgeiz herrscht ist es so gut wie unmöglich einen Link auf einen Onlineshop ohne Gegenleistung zu [...]
October 18th, 2008 at 12:33 am
“Form urdeutschen Linkgeizes” hrhr
Würde auch sagen schwachsinn. Besonders Punkt 4 find ich relevant.
October 24th, 2008 at 3:24 pm
Naja, zum Linkgeiz kann auch nur sagen, dass es um verbesserte Positionierung bei google geht. Natürlich verständlich, dass viele Firmen, dies sich zu nutzen machen wollen. Links zu kaufen, ist auch so ein Thema, welches ein wenig schwer zu handhaben ist.
October 26th, 2008 at 12:03 am
Mach doch mal bitte den Link vom Penisvergrößerer weg.
November 4th, 2008 at 1:28 am
Gut, du hasst also Linkgeiz, was aber sagt uns dein “Button” rechts auf deiner Webseite? U Comment I Follow? oder aber Y Comment I Follow für Your Comment I Follow??
Wenn es ein Y ist, das dann also für: Your Comment I Follow stehen würde, würde ich dieses auch umsetzen, auch dann, wenn es nicht thematisch zu deiner Webseite passen sollte.
Klar, Penisver******** u.s.w. als Name hätte bei mir auch keine Chance..
ps. mach(t) es bitte nicht so nach dem Motto: Den Content vom schreiber lass ich sehr gerne zu, da dieser zum Thema sehr gut passt, aber eine verlinkung zur Webseite vom Schreiber will ich nicht, da diese verlinkung nicht zu meinem Thema passt etc..
achso: Linkgeiz, mag ich auch nicht, aber Content nehmer die dann nicht fair verlinken wollen, mag ich auch nicht, man könnte auch von Heuchelei sprechen..
November 4th, 2008 at 10:56 am
Haben manche Webkataloge nicht auch über 30 Links pro Seite? Ich meine so etwas schon gesehen zu haben.
November 4th, 2008 at 8:07 pm
Hallo Peter,
ich schaue mir in den Comments schon genau jede Webseite an, die angelinkt wurde. Wenn die Ziel-Webseite überhaupt gar nicht passt / spammy ist o. Ä. und / oder gleichzeitig der Kommentar auch nur aus einer Hand voll Worten besteht, entferne ich den Link wieder, das stimmt. Immerhin stehe ich ja immernoch für alle Links gerade, die von meiner Seite rausgehen.
Wenn ich aber sehe, dass sich jemand Gedanken über das Thema gemacht hat oder die angelinkte Webseite im Bereich SEO / Onlinemarketing ist oder die Webseite zwar ein anderes Thema hat, aber dennoch nützlich / linkwertig ist (nein, ich schaue dabei nicht auf den PR), dann linke ich gerne aus den Kommentaren heraus auf die entsprechende Webseite und stehe für den Link auch gerade.
@Andre: Kommt ganz darauf an, welchen Webkatalog du eben nimmst
@Chris: Danke für die Info!
@Johannes: Ja stimmt. Das heißt aber nicht, dass es völlig unmöglich ist, in DE einen Linkbait zu starten.. man muss nur umso kreativere Ideen haben + wissen wie man relevante Trafficaggregatoren effektiv erreichen kann…