Idee: Themenrelevante Backlinks? Twitter könnte euch helfen
Gerade beim Joggen bin ich spontan auf eine Idee gekommen, wie man sich für sein Projekt themenrelevante, evtl. sogar high-PR Backlinks holen kann. Das Codewort lautet “Twitter”…
Vorwort: Mit dieser Idee könnt ihr potenziell zahlreiche Backlinks von Unterseiten (Benutzerprofilen) der trusted Domain “twitter.com” abräumen, die auch noch themenrelevant und mit möglichst viel PR bestückt sind. Das ganze ist aber nur eine spontane Idee von mir, ich denke auch nicht dass alles so wie hier beschrieben gleich von Anfang an klappen wird. Seht es einfach als kleine Inspiration
Das ist leider auch ein “how-to-get-rich-in-5-minutes” Blogpost. Wenn ihr sowas sucht schaut lieber mal beim Blue Hat SEO vorbei
Die Twitterstrategie - so könnte es funktionieren
Vorgedanke: Es gibt zahlreiche High-PR Twitterprofile. Dabei stehen zwar ausgehende Links in einzelnen Tweets auf “nofollow”, aber der benutzte Twitter-Client steht auf “dofollow”. Angenommen, das Twitterprofil in Abb. 1 würde sehr themenrelevante Tweets (z. B. Infos über Motorräder) posten und gleichzeitig wie abgebildet PR5 haben - wäre das nicht eine ideale Linkquelle für eine Motorrad-Website?
Und genau das ist mein Grundgedanke: Wir nutzen das “dofollow” für die Twitterclients als Linkquelle. (Ist zwar ein bisschen Greyhat, ich weiß. Aber war eine spontane Idee von mir, die ich eh nicht weiterverfolgen werde weil sie mir zu Grey ist..
Abb. 1: Follow-Struktur und PageRank in hochwertigen Twitterprofilen
Schritt 1: Eigene Twittersoftware bauen. Der schwierigste Schritt. Kenne mich nicht mit den genauen Twitter-Spezifikationen aus, aber ich weiß, dass man sich selbst durch die Twitter-Schnittstellen seinen eigenen Client bauen kann. Dabei kann euer Client im Grunde total funktionsarm und ohne größeres Konzept programmiert werden.
Wichtig ist im Grunde nur:
- Als eigenen Twitterclientnamen euren Wunsch-Ankertext, z. B. “Lastminute Reisen” und als Webadresse eure Wunsch-Linkadresse, z. B. “http://www.lastminute.de” angeben. Wenn ihr extrem tricky arbeiten wollt, benutzt Namen die wie echte Twitterclients aussehen könnten. Beispiel: Ich will einen Link auf eine Motorradseite >> ich nehme als “Twitter-Client” den Namen: “MotorradTweet” oder “Travel-Tweet” >> so habt ihr das Keyword im Anker mit drinnen, aber für einen menschlichen Reviewer liest es sich erstmal wie eine real existierende Twittersoftware. Denn: Wer kennt schon alle Twitter-Clients auswendig ;)..? Mit dieser Zusatzstrategie wärt ihr natürlich auf einer etwas sichereren Basis.. nichts desto trotz müsst ihr euch im Klaren sein: Die Links haben eine recht geringe Halbwertzeit..
- Nicht immer mit demselben Linktext auf dieselbe Seite anlinken. Wird sonst spamähnlich. Am besten immer mal durchwechseln, mal als Clientnamen “Mallorca Lastminute” und mal “Türkei Billigflieger” nehmen. Genauso bei der Zieladresse: Mal eure Hauptdomain, mal ein Unterverzeichnis aber auch mal eine ganz andere, wertvolle Domain (z.B. Wikipedia-Beitrag über die Türkei) verlinken.
Schritt 2: Themenrelevanten Account erstellen. Am besten schon das gewünschte Thema im Accountnamen haben, z. B. “Motorrad_Ralf” oder “Weltenbummler_Sonja”. Danach noch ein hübsches Foto (…)
als Accountbild reinmachen und das Profil vollständig ausfüllen. Ihr erstellt hier sozusagen einen eigenen, imaginären Charakter.
Schritt 3: Die ersten nützlichen (!) Inhalte twittern. Was viele “Twitter-Spammer” falsch machen: Es wird gleich von Anfang an nur penetrante nerventötende Werbung getwittert. Totaler Unsinn, bei unserer Strategie brauchen wir Qualität im Account. Denn nur mit qualitativ hochwertigen Tweets folgen uns dann letztendlich auch die Motorradfans. Also: 10 - 20 nützliche Motorrad-Infos twittern, die jeden Motorradliebhaber interessieren könnten. Z.B. Irgendwelche Tricks für den Ölwechsel usw.. euch fällt da sicherlich eine ganze Menge in eurer Nische ein
.. so habt ihr schonmal initial ein interessantes Twitterprofil, dem viele Motorradfans auf der Suche nach Motorrad-Infos gerne folgen werden.
Um die Backlinkstruktur etwas zu verwischen, würde ich den einen oder anderen Tweet auch mal übers Web machen. Dann steht nach dem Tweet “posted via web” und es ist kein Backlink auf eine Twitterplattform enthalten. Nur mal so, um die Backlinkstruktur nicht zu eindeutig zu machen + damit ihr möglichst wenig Fingerprints hinterlasst
Den Rest twittert ihr natürlich mit eurem neuen selbstgebastelten Twitter-Client (und hinterlasst bei jedem Tweet einen Backlink…), versteht sich von selbst oder ;)?
Schritt 4: Freunde finden. Dazu gibt es jetzt die neue Twitter-Suchmaschine. Hier kann man themenrelevant nach Gleichgesinnten suchen. In unserem Fall suchen wir nach “Motorrad”. Jetzt folgen wir einfach allen Leuten, die uns diese Suchmaschine ausspuckt. Denn alle diese Leute haben schon einmal etwas über das Thema “Motorrad” getwittert und könnten daher zu unserer affinen Zielgruppe gehören.
Wenn ihr gut seid, rückverfolgen euch ca. 5 % der Leute, denen ihr folgt. Die schauen sich meistens kurz euer Twitterprofil mit den letzten Tweets an. Wenn diese letzten Tweets interessant erscheinen, followen sie euch - und genau das ist der Punkt: Jeder neue Follower bedeutet einen neuen Backlink auf euer Twitterprofil. Also: Die Masse macht’s ;).. aber übertreibt’s nicht.. und beim nächsten PR-Update hat euer Twitterprofil auch einen geilen PR bzw. eine gute Backlinkpower, die durch die gezielten Dofollow-Links nach den Tweets an eure themenrelevanten Seiten weitervererbt wird.
Das ganze könnte man übrigens auch automatisiert durchführen.. es gibt nämlich keine Captchas in dieser Suchmaschine.. nur mal so nebenbei
Und das war’s im Grunde auch schon..
Weiterführende Gedanken zu dieser Strategie
Chancen
- Kurzer Ranking-Boost für euer Projekt. Aber nicht langfristig!
- Wenn eure Tweets wirklich gut sind und ihr mal zufällig einem “Motorrad-Blogger” folgt, könnte der sich sogar für eure Tweets begeistern und euren Twitter-Account als Empfehlungslink von seinem Blog oder anderen Ressorcen aus anlinken.. soll auch schon vorgekommen sein
Risiken
- Immer nur Links von Twitter.com - so sieht keine zukunftsfähige Linkstruktur aus..
- Die Linkqualität ist eher temporär und hat eine schätzungsweise kurze Halbwertzeit. Wenn diese Strategie zu exzessiv genutzt wird und Twitter oder Google auf den Trichter kommen, werden die Links wohl schnell entwertet werden.
- Ihr könnt unter Umständen Links von zwielichtigen Seiten bekommen, die einfach Twitter-Inhalte scrapen.
- Ist alles sehr Greyhat, darum mache ich es selbst nicht und poste die Idee lieber hier..
–> weiterführende Idee
Darf es noch etwas mehr sein :)? Wie wäre es mit einer passenden 301-Strategie? Funktioniert so: Ihr legt euch eine Domain an, die einfach auf eure Zieldomain 301t. Auf diese “Brücken-Domain” zeigen die ganzen Backlinks.
Vorteil 1: Keiner kann mit einem Backlinkchecker eure Twitter-Strategie herausfinden.
Vorteil 2: Falls die Links irgendwann einmal abgewertet werden, könnt ihr die Domain schnell auf eine nicht existierende Webseite 301en. Und schon zeigen die (mittlerweile negativen) Links nicht mehr auf eure Webseite, sondern schießen irgendwo ins digitale Nirvana..
P.S. “Falls die Links irgendwann einmal abgewertet werden” >> bevor der Kommentar kommt “das stimmt ja garnicht, LInks können doch garnicht negativ sein” möchte ich folgendes Anmerken:
…
Nachtrag: Das ist nur ein Gedankenansatz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diese Idee hier 1:1 umsetzen lässt.
Aber vielleicht findet ja jemand von euch einen Weg, wie man diesen Gedanken zumindest partiell umsetzen kann. Von daher freue ich mich über eure Kommentare, auch wenn ihr sagt “das ist doch alles Quatsch das funktioniert nicht” - ihr könnt auch mit so einem Kommentar die Qualität dieses Artikels bereichern - und zwar indem ihr konstruktive Gedanken mit einbringt, wie es vielleicht doch klappen könnte.
Also: Kritik erwünscht! Lasst uns zusammen einen Konsenz ausarbeiten, bin mal gespannt was wir aus der Grundidee (siehe oben) machen können. Vielleicht konnte ich ja den einen oder anderen von euch inspirieren, sich durch Twitter neue hochwertige Backlinks zu verschaffen - wenn ja, lasst es mich wissen
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August 2nd, 2008 at 4:07 pm
[...] habe doch eine ganz netten Beitrag über eine Idee für Themenrelveante Backlinks gefunden. Schaut mal [...]
August 2nd, 2008 at 7:01 pm
Servus =)
Bei ähnlichen php-Spielereien hab ich leider feststellen müssen, dass das mit dem Client nicht ganz soooo einfach ist - siehe hier: http://tinyurl.com/6o23tq
Auch ganz interessant dazu: http://tinyurl.com/5bl2vk
August 4th, 2008 at 10:40 am
Hey Fabian, mal ganz ehrlich: Ich bewundere dich wie du auf so eine geile Idee kommen kannst!!!
Habe damit schon einige meiner Nischenseiten “wie aus Zauberhand” in die Top SERPs plazieren können - DANKE!!!!
Du bist echt genial Junge!! Mach weiter so!!!!
August 4th, 2008 at 11:21 am
Zusatzidee: Wer die Kommentare liest, ist klar im Vorteil ;)! Hier noch eine kleine Ideen-Weiterführung:
Zusatzidee 1: Ziel-Landingpage “optimieren”
Ihr gestaltet die Ziel-Landingpage erstmal wie eine Seite eines Twitter-Clients, den man nur auf Einladung bekommen kann.
Sollte dann mal ein manueller Twitter-Reviewer (gibt’s sowas überhaupt..?) euren Tweet abchecken, kann euch nix passieren. Warum?
Ganz einfach: Er klickt auf “Motorrad-Tweet” als Twittersoftware und kommt auf eine Landingpage mit Hintergrundbild: Motorrad und mit etwas Text, in dem öfters das Wort “Motorrad” vorkommt. Dann natürlich noch die Passage “nur auf Einladung kannste die Software herunterladen”, damit niemand merkt, dass es ein Fake ist ;).
Zum Beispiel indem der Leitspruch eurer “Twitter-Software” lautet: “Twittern so laut wie eine Harley - Willkommen bei Motorrad-Tweet!” oder so ähnlich.. hehe..
Und nach geraumer Zeit, wenn ihr an euren Referrern seht: Da kommt keiner mehr von Twitter! Genau dann baut ihr die Seite zu einer echten Motorrad-Infopage um - und lasst sie ranken =)! Oder 301en oder so.. und themenrelevant dürfte die ganze Aktion ja auch sein, weil im Title der Seite “Motorrad-Tweet” steht und das Wort “Motorrad” sogar noch mehrmals auf der Seite vorkommt.
Zusatzidee 2: AdWords lässt grüßen =)
Du machst selber nen kleine Twitterclient für die Öffentlichkeit. Dann machste ne PPC-Landingpage dafür und bewirbst das schließlich bei AdWords. Auf die Suchbegriffe “Twitter”, “Twitter Client”, “Twitter Software” usw. Da wirbt ohnehin kaum jemand. Kleiner Setback dabei: Ich hab keine Ahnung ob “Twitter” ein geschützter Markenname ist.. aber wenn das klappen würde, könntest du dir günstig Traffic durch PPC dadurch einkaufen >> Die Leute laden den Client >> die Software scannt die vergangenen Tweets der User ab und ermittelt das Thema >> setzt “themenrelevante” Seiten als Backlink = “Twitter-Software”
August 4th, 2008 at 5:36 pm
du bist ja vol ldas ideen freak. ( lieb gemeint)
August 4th, 2008 at 5:46 pm
wow, wie kommst du auf solche geilen Ideen?? und warum fallen mir nie solche genialen sachen ein *g*….
August 5th, 2008 at 7:52 pm
[...] Sneaky Backlinks aufbauen via Twitter - geile Idee von Fabian [...]
August 5th, 2008 at 10:08 pm
Also die Idee ist schon irgendwie lustig, aber wie du selbst sagst, wird das langfristig nicht viel bringen, von daher wäre mir der Aufwand zur Umsetzung in die Tat das nicht wert.
Wenn du allerdings einen wirklich coolen Twitter-Client baust, der auch von anderen benutzt wird, kann das schon eine sehr positiven Effekt haben, wie auch immer der dann genutzt wird
August 6th, 2008 at 6:10 am
Es muss nicht immer ein eigenständige Twitter-App sein.
Wenn man auf seine Nischenseite eine eigenen kleine Community/ Social Network aktiv hat, gibt man dem User die Möglichkeit seine Twitter Zugangsdaten einzutragen und seine neusten Aktivitäten ( neuer Forenbeitrag, Status Updates etc) bei Twitter zu veröffentlichen.
Twitter akzeptiert das auch als App.
Darüber hinaus hast du noch Kontrolle was genau veröffentlicht wird. Mit etwas Vorsicht und ohne seine User zu sehr aufzuregen, kann man den einen oder anderen Link unterjubeln.z.B. bei einem sehr kurzer Twitt.
Der ist dann no-follow, bringt aber ein klein wenig Direct Traffic.
Es wird in letzter Zeit jedoch zuviel “gespielt” mit Twitter ( und seit neustem auch mit FriendFeed) und ich glaube es wird nicht mehr wirklich lange dauern bis Google alle Links dort abwertet. Dafür ist das Potential (im englischsprachigen Raum) neue User zu gewinnen, sehr hoch.
August 7th, 2008 at 8:16 pm
Hi Fabian,
nette Idee. Ich tippe mal auf eine geringe Halbwertszeit dieser Links und nehme Deine Gedanken als Anregung über weitere Systeme ähnlich zu arbeiten. Denn dann wird es erst richtig spannend.
Gruß
Herbert
August 12th, 2008 at 4:55 pm
hab den blog, bei studivz gefunden =)
gute Idee, werde ich probieren.
September 21st, 2008 at 6:19 pm
Hi Fabian,
Du bist super!
September 23rd, 2008 at 10:31 am
Sneaky Fabian
Nun hab ich den Post gefunden über den wir auf der OMD gesprochen haben.
Mal abseits von diesem ganzen Link-Gesammle: Ich finde es cool, dass du anmerkst, dass man statt “Ahhh das geht eh nicht” auch konstruktiv kritiseren kann. Bist ein guter Moderator
October 2nd, 2008 at 11:41 pm
Hi Fabian,
die Idee verfolgen einige. Ist pfiffig aber wie Du schon geschrieben hast … man sollte nicht nur auf kurzfristiges und einseitiges Link pushen setzen. Die Vielfalt macht es aus.
LG,
Martin
October 5th, 2008 at 12:09 am
Klingt aufjedenfall nach einer interessanten Idee.
Heiko.
October 22nd, 2008 at 6:39 pm
Twitter kann ich echt nicht empfehlen. Die hatten in letzter Zeit die total schlimmen Performance-Probelem. Ich habe mich daher davon distanziert. Weiß zwar nicht, ob sich das gebessert und vielleicht wieder gelegt hat, aber ich kann nur davon sprechen, wie es kürzlich war, als ich Twitter genutzt habe.
October 29th, 2008 at 4:49 am
uiuiuiiu .. da hat aber jemand wieder einiges an “Grauer Energie”
Die Idee ansich ist nett. Auf sowas muss man erstmal kommen. Obwohl die Umsetzung so nicht wirklich Sinn machen und auch der Aufwand in keinem Verhältnis stehen würde, ist es doch immer wieder amüsant, sollche abgefahrenen linkbuilding phantasien/strategien zu lesen.
Wieder mal ein netter Beitrag
November 7th, 2008 at 9:40 pm
Das ist jetzt aber wirklich ziemlich schon Greyhat, wenn es aber jemand bereits erfolgreich durchgezogen hat bitte Beispiel hier posten